Wie man eine modulare SPS für die Fabrikautomation beschafft
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Sind modulare SPSen die Zukunft industrieller Steuerungssysteme?

25. Februar 2026

Modulare SPS Die Architektur prägt die Zukunft der flexiblen Automatisierung, aber sie ist nicht die einzige Lösung für jede Anlage. 

Es bietet skalierbares Design, einfachere Erweiterungsmöglichkeiten und eine maßgeschneiderte E/A-Konfiguration.

Industrieanlagen werden zunehmend vernetzt und datengesteuert. Steuerungssysteme müssen sich schnell an Produktionsänderungen und Erweiterungspläne anpassen.

Viele Artikel konzentrieren sich ausschließlich auf Flexibilität und Kosten. Nur wenige erläutern Folgendes:

  • Architekturdetails
  • Kompatibilitätsprobleme oder 
  • Echte Herausforderungen bei der Personalbeschaffung. 

Gut gemacht! Dieser Leitfaden schließt diese Lücken. Lesen Sie also bis zum Ende, um mehr zu erfahren.

Was ist eine modulare SPS-Architektur?

Ein modularer Controller besteht aus einzelnen Komponenten, die zu einem Steuerungssystem zusammengefügt werden. Anstelle einer einzelnen, festen Einheit verwendet er austauschbare Module.

Das System umfasst typischerweise:

Es können auch Kommunikationsmodule hinzugefügt werden.

Diese Struktur ermöglicht es Benutzern, einen Controller basierend auf spezifischen Projektanforderungen zu erstellen.

Kernkomponenten

Die CPU übernimmt die Logikausführung und die Kommunikationsaufgaben. Sie führt Steuerungsprogramme aus, die häufig in SPS-Kontaktplanlogik geschrieben sind.


E/A-Module verbinden Feldgeräte wie zum Beispiel:

  • Ventile.
  • Sensoren
  • Motoren und 

Die Leistungsmodule versorgen das Rack mit einer stabilen Spannung.

Kommunikationsmodule Ethernet-, Feldbus- oder serielle Verbindungen aktivieren.

Expansionsmethoden

Die Erweiterung kann durch lokale Rack-Erweiterung oder Remote-I/O-Systeme erfolgen. Einige Plattformen unterstützen die Backplane-Erweiterung mit zusätzlichen Basiseinheiten.

Andere nutzen verteilte E/A über industrielle Netzwerke. Dadurch können Module näher an den Feldgeräten platziert werden.

Die Erweiterungsflexibilität ist ein entscheidender Vorteil gegenüber fest installierten Kompaktsteuerungen.

Wie dieses System in industrielle SPS-Steuerungssysteme passt

In industriellen SPS-Steuerungssystemen muss die Architektur der Anlagengröße und -komplexität angepasst sein. Kleine Maschinen können kompakte Steuerungen verwenden.

Große Produktionslinien erfordern oft skalierbare Konstruktionen. Hier bewähren sich modulare Systeme.

Sie ermöglichen es Ingenieuren, beim Integrieren neuer Maschinen zusätzliche E/A-Kanäle hinzuzufügen. Dadurch verringert sich die Notwendigkeit eines kompletten Controller-Austauschs.

Typische Anwendungsszenarien

Fertigungslinien mit stufenweiser Erweiterung profitieren von einem modularen Design. In jeder Produktionsphase können neue Module hinzugefügt werden.

In der Prozessindustrie werden häufig verteilte E/A-Panels eingesetzt. Die Fernerweiterung reduziert lange Kabelwege.

Lager Automatisierung Auch Materialflusssysteme basieren auf skalierbaren E/A-Strukturen.

Diese Anwendungsfälle zeigen, wie Flexibilität das langfristige Wachstum des Systems unterstützt.

Vorteile im Vergleich zu anderen SPS-Strukturen

Die meisten Wettbewerber heben Flexibilität und Skalierbarkeit hervor. Es ist jedoch wichtig, einen Vergleich mit kompakten und rackbasierten Alternativen anzustellen.

Skalierbarkeit und kundenspezifische Konfiguration

Benutzer können nur die benötigten E/A-Typen auswählen. Digitale, analoge und Spezialmodule können kombiniert werden.

Dadurch wird die Bezahlung ungenutzter Kanäle vermieden. Die Systemplanung wird präziser.

Zukünftige Upgrades erfordern das Hinzufügen von Modulen anstatt den Austausch des gesamten Controllers.

Wartung und Fehlerisolierung

Wenn ein E/A-Modul ausfällt, kann es unabhängig ausgetauscht werden. Dies reduziert die Ausfallzeiten im Vergleich zu fest installierten Einheiten.

Wartungsteams können gängige Module vorrätig halten, um einen schnelleren Service zu gewährleisten.

Eine klare Modulsegmentierung vereinfacht die Fehlersuche.

Integration mit fortschrittlichen Netzwerken

Viele dieser Architekturplattformen unterstützen Ethernet-basierte Protokolle. Dies ermöglicht die Integration mit SCADA- und MES-Systemen.

Es unterstützt außerdem Ferndiagnose und Datenüberwachung.

Einschränkungen, die Sie berücksichtigen sollten

Trotz ihrer Flexibilität sind modulare Systeme nicht immer ideal.

Höhere anfängliche Hardwarekosten

Separate Module erhöhen die Bauteilanzahl. Für kleine, eigenständige Maschinen können kompakte SPSen kostengünstiger sein.

Komplexe Racks erfordern unter Umständen zusätzliche Schränke.

Markenspezifische Backplanes

Jeder Hersteller verwendet sein eigenes Backplane-Design. Module einer Marke passen selten auf eine andere.

Dies führt bei der Expansion zu einer Abhängigkeit vom jeweiligen Anbieter.

Konfigurationskomplexität

Mehr Module erfordern mehr Konfigurationsschritte. Ingenieure müssen Adressierung, Kommunikationseinstellungen und Firmware-Versionen verwalten.

Eine fehlerhafte Konfiguration kann zu Kommunikationsproblemen führen.

Markenbeispiele und architektonische Unterschiede

Das Verständnis realer Produktplattformen hilft, Unterschiede zu verdeutlichen.

Der Inovance GL20 E/A-Module Sie nutzen eine kompakte, modulare Struktur mit flexiblen digitalen und analogen Optionen. Ihr Fokus liegt auf kosteneffizienter, verteilter Steuerung.

Allen-Bradley SLC 500 Controller Es wird ein Chassis-basiertes Rack mit Steckmodulen verwendet. Das Backplane-Design ist proprietär und eng integriert.

ABB S500 E/A-Module Sie unterstützen verteilte E/A über Feldbusnetzwerke. Sie legen Wert auf Zuverlässigkeit in der Prozessautomatisierung.

Beckhoff Modulare SPS-Systeme Sie basieren weitgehend auf PC-basierter Steuerung und EtherCAT-Kommunikation. Die Module sind über ein Hochgeschwindigkeits-Terminalsystem verbunden.

Jede Plattform verwendet unterschiedliche Modulschnittstellen und Erweiterungslogiken. Elektrische Anschlüsse, Kommunikationsprotokolle und Adressierungsschemata variieren.

Die Austauschbarkeit zwischen verschiedenen Marken ist selten direkt.

Herausforderungen bei Kompatibilität und markenübergreifendem Ersatz

Online-Anleitungen vernachlässigen oft Ersatzteilsituationen. In realen Fabriken ist dies ein großes Problem.

Wenn ein Modul veraltet ist, existiert möglicherweise kein direkter Ersatz. Unterschiede in der mechanischen Größe und der Schnittstelle der Rückwandplatine erschweren den Austausch.

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Die Firmware-Kompatibilität kann sich auch auf die Integration mit bestehenden CPUs auswirken.

Beim Wechsel des Herstellers kann eine Systemneugestaltung erforderlich sein. Die E/A-Zuordnung und die Kommunikationskonfiguration müssen sorgfältig überprüft werden.

Diese praktischen Herausforderungen fehlen oft in den Inhalten der Konkurrenz.

Beschaffungs- und Mehrmarken-Sourcing-Überlegungen

Die Beschaffung von Steuerungssystemen umfasst nicht nur die technische Auswahl. Lieferzeit und Versorgungssicherheit spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Bei dringenden Ersatzbedarfen ist eine markenübergreifende Vergleichsanalyse unerlässlich. Für die Modellauswahl ist ein detaillierter Spezifikationsvergleich erforderlich.

SimplyBuy unterstützt Käufer, indem es Module verschiedener Marken vergleicht. Es hilft dabei, Folgendes zu überprüfen:

  • E/A-Typ
  • Spannungsbereich
  • Kommunikationsschnittstelle und 
  • Montagekompatibilität.

Dies reduziert das Beschaffungsrisiko und verkürzt die Lieferzyklen. Zudem werden kostengünstige Alternativen unterstützt, wenn Originalmodelle nicht verfügbar sind.

Für Wartungsteams, die Systeme mit gemischten Marken verwalten, vereinfacht die zentrale Beschaffung die Abläufe.

Schlussbetrachtung: Sind modulare SPS die Zukunft?

Die Zukunft der Automatisierung liegt in skalierbaren und netzwerkfähigen Systemen. Diese Architektur entspricht dieser Richtung.

Kompakte Steuerungen eignen sich jedoch weiterhin gut für kleine Maschinen. Große verteilte Steuerungssysteme können Hybridbauweisen nutzen.

Entscheidend ist die Auswahl der richtigen Architektur für die Anwendungsgröße und den Erweiterungsbedarf.

Flexible Erweiterungsmöglichkeiten, einfachere Wartung und Netzwerkintegration machen diese Systemplattformen zu vielversprechenden Kandidaten für sich entwickelnde industrielle Umgebungen. 

Dennoch bleibt die sorgfältige Berücksichtigung der Kompatibilität und der Beschaffungsstrategie unerlässlich.

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